Sie befinden sich hier: Gynäkologie / Inkontinenz / 

Harninkontinenz

In Deutschland leiden etwa 20-30% der Frauen unter Blasenschwäche (Harninkontinenz).

Blasenschwäche ist keine Frage des Alters - auch jüngere Frauen können betroffen sein.

Die häufigsten Formen von Harninkontinenz sind:

  • die Belastungsinkontinenz:
    Urinverlust bei körperlicher Belastung  wie z.B. beim Lachen, Husten oder Niesen
  • die Dranginkontinenz:
    plötzlich einsetzender starker Harndrang mit Urinverlust   
  • Kombinationsformen:
    eine Kombination von Belastungsharninkontinenz und Dranginkontinenz

Ursache der Harninkontinenz ist oft eine geschwächte oder geschädigte Beckenbodenmuskulatur. Bei manchen Frauen zeigt sich gleichzeitig eine Senkung von Gebärmutter oder Blase.  Ein zusätzlicher Hormonmangel und Übergewicht können ebenfalls mit ursächlich sein.

Durch eine spezielle Physiotherapie (Beckenbodentraining) kann häufig eine deutliche Bessserung der Beschwerden erreicht werden.

Bei ausgeprägter Blasenschwäche werden zusätzlich medikamentöse oder operative Therpiemöglichkeiten eingesetzt.

So können auch schwerere Formen der Harninkontinenz gut behandelt werden, die Lebensqualität wird deutlich verbessert!