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Schwangerschaft – eine spannende Zeit beginnt

Bei Ihnen wurde eine Schwangerschaft festgestellt?

Wir freuen uns für Sie und begleiten Sie als Schwerpunktpraxis für Geburtshilfe (Schwerpunktbezeichnung Spezielle Geburtshilfe und Perinatologie) gerne in dieser besonderen Zeit.

Vielfältige Veränderungen sowohl in körperlicher als auch psychologischer Sicht werden auf Sie zukommen. Damit Sie sich ganz auf sich und Ihr Kind konzentrieren können, brauchen Sie Arzt und Hebamme in dieser Zeit an Ihrer Seite.

Die Schwangerenvorsorgeuntersuchungen werden von uns in regelmäßigen Intervallen nach den Vorgaben umgesetzt. Dazu gehören in der 9.-12. Schwangerschaftswoche sowie in der 19.-22. Schwangerschaftswoche und zuletzt in der 29.-32. Schwangerschaftswoche eine Ultraschalluntersuchung.

Zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche erfolgt ein Zuckerbelastungstest zum Ausschluß eines Schwangerschaftsdiabetes.

Am Ende der Schwangerschaft erfolgen die Untersuchungen engmaschiger.  Auch wird hier eine Herztonanalyse (CTG) Ihres Kindes vorgenommen, um sein Wohlbefinden zu dokumentieren.

In der Schwangerschaft sollte ein ausreichender Impfschutz vorliegen.
Wir impfen alle in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen als Auffrischimpfungen.
Die jährliche Grippeimpfung ist v.a. für Schwangere anzuraten, da eine echte Grippe in dieser sensiblen Phase eine sehr gefährliche Erkrankung ist. Unsere Impfempfehlungen entsprechen den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch Institutes (Stiko).

Sport in der Schwangerschaft ist fast schon ein "Muß". Frauen, die sich viel bewegen, haben deutlich weniger mit Schwangerschaftsübelkeit, Kreislaufproblemen, übermäßiger Gewichtszunahme und Kreuzschmerzen zu kämpfen, haben also eine viel einfachere Schwangerschaft. Wir beraten Sie hierzu gerne!

Sex in der Schwangerschaft galt lange Zeit als gefährlich für Mutter und Kind. Das dem nicht so ist, ist mittlerweile Lehrmeinung, dieses Gerücht hält sich allerdings in der Gesellschaft hartnäckig. Sprechen Sie uns darauf an!

Die Ernährung in der Schwangerschaft sollte ausgewogen sein, viel Obst und Gemüse beinhalten. Fleisch und Fisch in regelmäßigen Abständen hilft,  Nährstoffdefizite erst gar nicht aufkommen zu lassen. Neben Jod und Folsäure wird der Zusatz einer essentiellen Fettsäure (DHA) ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Auf welche Produkte Sie verzichten sollten, erklären wir Ihnen gerne. Auch hier gibt es viele Mythen und Unwahrheiten, die eine Schwangerschaft beschwerlicher machen können. Fragen Sie uns!

Im Rahmen der Pränataldiagnostik können frühzeitig Hinweise für kindliche Erkrankungen und/oder Risiken für Sie ausgeschlossen werden. Im Falle von Risiken können wir viele Schwangerschaften lange Zeit ambulant betreuen und vermeiden somit langfristige stationäre Verläufe, die eine erhebliche Belastung für die werdende Mutter darstellen.
Wir sind Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM), der Fetal Medicine Foundation (FMF) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und somit sowohl von fachlicher als auch apparativer Seite für diese Untersuchungen qualifiziert. Als Zuweiserpraxis betreuen wir auch Patientinnen von mehreren Praxen der Umgebung im Falle des Vorliegens von Risiken mit.

Bei Risikoschwangerschaften führen wir den Fehlbildungsausschluß sowie den kindlichen Herzultraschall (fetale Echokardiographie) durch. Damit diese Untersuchungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse erfolgen können, müssen entsprechende Indikationen vorliegen.

Bei Verdacht auf Wachstumsverzögerung, sog. Plazentainsuffizienz,  kann mittels der Farbdoppler-und Spektraldopplersonographie eine kindliche Gefährdung frühzeitig erkannt werden.

Im Rahmen der Schwangerenvorsorge bieten wir für interessierte Frauen folgende Wunschleistungen an (die Kosten hierfür werden nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, müssen also von Ihnen selbst getragen werden):

Ersttrimesterscreening: Hier wird in der 12.-14. Schwangerschaftswoche mittels Ultraschall und zusätzlichen Laborparametern geschaut, ob das Risiko für ein Down-Syndrom bei Ihrem ungeborenen Kind erniedrigt oder vielleicht sogar erhöht ist.
Durch diese Untersuchung können 9 von 10 Kindern mit Down Syndrom erkannt werden.

Sollte das Risiko erhöht sein, bieten wir den Praena-Test der Firma Life Codexx an. Als alleinige Untersuchung, d.h. ohne vorhergehende und auffällige Ersttrimesteruntersuchung wird der Praena-Test auch nach offizieller Stellungnahme nicht empfohlen.
Alternativ führen wir Fruchtwasseruntersuchungen durch (16.-17. Schwangerschaftswoche).

Zusatzultraschalle bieten Einblicke in die Entwicklung Ihres Kindes und führen oft zur Beruhigung der Schwangeren und fördern die Bindung zu Ihrem Kind.

Die 3-D/ 4-D - Sonographie erlaubt ein dreidimensionales Darstellen des kindlichen Gesichts. Bei der 3-D Sonographie gelingt meist eine etwas genauere Darstellung der kindlichen Gesichtszüge, bei der 4-D Sonographie können, Mimik vorausgesetzt, auch Bewegungen gezeigt werden. Die auf CD gebrannten Fotos sind wunderschöne Erinnerungen.

Zusätzliche Labordiagnostik zum Ausschluß bzw. zum Überprüfen des Schutzes auf folgende Infektionskrankheiten kann empfohlen werden (Expertenmeinung): Toxoplasmose und Zytomegalie.

Am Ende der Schwangerschaft sollte nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe überprüft werden, ob bestimmte Bakterien in Scheide und Darm vorkommen, sogenannte B-Streptokokken. Diese können zu einer schweren Neugeborenenblutvergiftung führen.

Für Bescheinigungen für Arbeitgeber, Versicherungen und Atteste erlauben wir uns eine kleine Bearbeitungsgebühr zu erheben, wobei die meisten Arbeitgeber diese für ihre Mitarbeiter übernehmen (aber nicht müssen!).